Über mich

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Der Zwischenraum ist ein Ort jenseits der Orte, ein schwer zu definierendes Niemandsland zwischen zwei oder mehreren fest umgrenzten Zonen.
Dieses Niemandsland ist mir zu einer Metapher geworden für den Ort, an dem ich mich in meinem Denken, Leben und Handeln wiederfinde. Ein Ort, der weder ganz “hier” ist und noch ganz “dort”, oder manchmal ein wenig von beiden ist. Der Ort von Grauzonen und Ambivalenzen, ein Ort, an dem Umrisse verschwimmen und liebgewonnene Orientierungen in Frage gestellt werden.
Aber dieses “Dazwischen” ist auch der Ort, an dem Neues entstehen kann, das die gewohnten Kategorien übersteigt.

Hier schreibt Arne Bachmann, Jahrgang ’85, der soeben sein Studium der Theologie und Geschichte abgeschlossen hat. Seit 2004 auf verschiedenen Blogs unterwegs.

Dieser Blog soll einen solchen Zwischenraum ausleuchten: den Zwischenraum zwischen Theologie, (Populär-)Kultur, kritischem Nachdenken über politische und gesellschaftliche Fragen, zeitgenössische Philosophie, sowie der Situation des Menschen in verwirrenden Zeiten, die wohl manche Post-, oder Spätmoderne nennen mögen.

Dabei beschäftige ich mich vor allem mit der Suche nach einem Glauben, der kulturell relevant, intellektuell vertretbar, sozial engagiert und von existentieller Bedeutsamkeit ist. Diese Suche führte mich 2005 zur Emergent Bewegung, die Menschen mit ähnlichen Fragen miteinander vernetzt. Seit einigen Jahren bin ich Mitglied von Emergent Deutschland.

http://emergent-deutschland.de/

Noch ein Wort zum Denk- und Schreibstil hier: Es sollen hier “unsaubere” Gedanken geäußert werden, die eben nicht mit akademischer Präzision und Methodenstrenge zu Ende gedacht werden. Statt konsequent Durchdachtes, soll hier Angedachtes, Anstößiges im Mittelpunkt stehen, statt dem Gedachten der Prozess des Denkens. Es soll hier ein Ort sein, an dem es erlaubt ist, die eigenen “Perplexitäten zu teilen”, so wie das Hannah Arendt einmal beschrieb:

“Gefrorene Gedanken, scheint Sokrates zu sagen, kommen so leicht daher, daß du sie in deinem Schlaf benutzen kannst; aber wenn der Wind des Denkens, den ich jetzt in dir erregen werde, dich aus dem Schlaf gerissen und ganz wach und lebendig gemacht hat, dann wirst du sehen, daß du nichts weiter in Händen hast als Perplexitäten, und das Äußerste, was wir tun können, ist, sie miteinander zu teilen.”

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3 thoughts on “Über mich

  1. Wo ist das Impressum? Ich würde gern einmal per Email reagieren.

  2. Das ist so recht nach meinem Geschmack. Als altgedienter Tillichianer weiß ich den Zwischenraum bzw. die Grenze als den eigentlich fruchtbaren Ort sehr zu schätzen.
    Viel Erfolg und einen guten Austausch, auch über die Generationengrenze hinweg!

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